Wir müssen reden
Die Ehnerts
Jennifer und Michael Ehnert haben sich vor langer Zeit das Ja-Wort gegeben – und seitdem streiten sie sich. Meistens öffentlich und sehr zur Freude des Publikums. Dank ihrer Erfolgs-Programme „Küss langsam“ und „Zweikampfhasen“ haben sie sich auf deutschen Bühnen mittlerweile als die Beziehungskampfexperten etabliert, die vor keinem Thema zurückschrecken, solange es nur dazu geeignet ist, dem anderen eine schmerzhafte Breitseite zu verpassen.
Die Ehnerts können aus dem Stegreif Vorträge halten über die biologischen Unterschiede der Geschlechter, über den Kampf um Frauenrechte, über die Funktion von Sex und über die Dysfunktion von Sex, über den Gender-Pay-Gap, über die #metoo- Bewegung, über die Entstehungsgeschichte der Ehe, über geschlechtsspezifische Kommunikationsdefizite und ganz besonders gern und detailliert über die Fehler des anderen – was zu ihrer großen Überraschung dann stets zu neuem Streit führt.
Keine Frage: Die Ehnerts brauchen eine Therapie!
Allerdings realisieren die beiden schnell, dass die meisten Therapiemaßnahmen eigentlich nur auf klassischen Schauspieltechniken beruhen. Warum also aus dem Haus gehen und horrendes Geld ausgeben, wenn man sich eine Paartherapie auch selber stricken kann?! Zuhause, im Pyjama – und ohne dass irgendein studierter Dritter dazwischen quatscht.
„Wir müssen reden“ bietet nicht nur tiefenpsychologischen Einblick in Frauengehirne und Männerhandtaschen, sondern auch Zugang zu geheimen Paarwelten, die nie ein Außenstehender je zuvor betreten hat.
„Wir müssen reden“ ist eine rasante Zwei-Personen-Komödie, die funktioniert wie eine Peep-Show (nur ohne Ausziehen!), wie eine OP am offenen Herzen (nur ohne Narkose!) wie eine göttliche Erleuchtung (nur ohne Gnade!).
„Wir müssen reden“ bietet den beiden Vollblut-Komödianten Ehnert & Ehnert erneut ein Schlachtfeld für ihren höchstprivaten Ehekrieg. Doch wer die Ehnerts kennt, ahnt, dass sie sich damit allein nicht zufriedengeben werden: Und so wird „Wir müssen reden“ schließlich zu einem weltumspannenden psychologischen Rundumschlag, der vor niemandem Halt macht.
„Mit messerscharfem Wortwitz und rasanten Schlagabtauschen lieferten sich die beiden ein Feuerwerk aus gegenseitigen Vorwürfen. Seit 18 Jahren verheiratet bietet ihr Ehealltag großartigen Zündstoff und somit die Steilvorlage für ein neues Programm aus dem Hause Ehnert. Kein Thema wird verschont, aktuelle Politik, Gesinnungsrentner, digitaler Schwachsinn, einmal quer durch die Gesellschaft kriegt jeder sein Fett weg. Immer wieder steht auch Sex in vielen Facetten im Mittelpunkt. Mit charmantem Augenzwinkern beziehen Jennifer und Michael Ehnert ihr Publikum ein: „Kennen Sie das auch?“, „Ist das bei Ihnen auch so?“ – und schon fliegt die nächste Spitze gegen den Ehepartner, bis zur Pointe, die richtig weh tut. Das Publikum lacht laut und herzlich, mal mehr auf seiner, mal mehr auf ihrer Seite. Gesellschaftskritik, Selbstironie und pointierte Alltagsbeobachtungen verschmelzen zu einer temporeichen, perfekt abgestimmten Mischung aus Mimik, Gestik und Wortwitz. Der Applaus war groß – und herzlich verdient.“ (Silvia Kleps, Hessisch Niedersächsische Allgemeine)
„Comedy-Schauspiel. Für eben jenes Genre stehen die beiden Hamburger Schauspieler Jennifer und Michael Ehnert hierzulande wie kaum jemand anderes. Und das, was die Ehnerts in ihrem neuen Programm, ‘Wir müssen reden‘ bieten, ist noch weit mehr als der in ihren Erfolgsprogrammen ‚Zweikampfhasen‘ und ,Küss langsam‘ erprobte Beziehungskampf. Bei den Ehnerts geht es nach fast 20 Ehejahren nun thematisch ums globale Ganze. So wird Satire groß gedacht und groß gemacht. Weil die Ehnerts auch Erdogan, Melania Trump und Hitler zur Therapiesitzung bringen, besteht zumindest Hoffnung auf Heilung im Kleinen im Streit gegen die Bösen dieser Welt. Mit Biss, aktuellen Bezügen und höchst unterhaltsam gelingt dem Ehepaar in mehr als zwei Stunden ein wahres Kunst- Stück. Und das Künstlerpaar Ehnert (er-) findet sich in einer ‚sehr, sehr irritierenden Zeit‘ geradezu neu.“ (Stefan Reckziegel, Hamburger Abendblatt)
Bild: Anya Zuchold
Theater / Spielstätte
Renitenztheater
Großes Kleinkunst-Kino!
Das Renitenztheater ist Stuttgarts älteste Kabarett-Bühne und zählt seit seiner Gründung 1961 durch Gerhard Woyda zu den bedeutendsten Häusern im deutschsprachigen Raum. Das Theater versteht sich als vielseitige Plattform für Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet, der Schweiz und Österreich. Hier treffen Sie Lokalmatadore der Region und internationale Kabarettstars ebenso wie junge Talente und Senkrechtstarter unterschiedlichster Kleinkunst-Genres.
Zentral gelegen im Hospitalviertel mit direkter S-Bahn-Anbindung erleben Sie in modernem, kinoähnlichem Ambiente mit 250 komfortablen Sitzplätzen, Klimaanlage sowie ausgefeilter Bühnen- und Lichttechnik nahezu ganzjährig ein abwechslungsreiches Programm. Modernste Luftreiniger garantieren Ihnen hohe Hygiene- und Sicherheitsstandards. Im großzügigen Foyer mit Bar können Sie sich erfrischen und im Ristorante La Commedia genießen Sie köstliche italienische Küche vor und nach dem Theaterbesuch.
Neben zahlreichen Gastspielen aus Kabarett und Comedy produziert das Renitenztheater regelmäßig satirische Theaterstücke mit eigenem Ensemble, organisiert Festivals und veranstaltet den renommierten Kabarettwettbewerb „Stuttgarter Besen“.
Erleben Sie Kleinkunst in Kino-Atmosphäre – Großes Kino in der Welt der Kleinkunst!
Renitenztheater
Büchsenstr. 26
70174 Stuttgart
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