Kirmes im Kopf – NORMAL WAR NIE DER PLAN
Angelina Boerger
Angelina Boerger dachte lange, sie sei ein Fehler im System – zu laut, zu emotional,
zu unkonzentriert. Heute weiß sie: Nicht sie ist das Problem, und auch nicht die Tatsache, dass wir mehr über Neurodiversität sprechen. Das Problem ist eine Gesellschaft, die Vielfalt als Störung begreift. Das muss sich ändern.
Mit ihrem neuen Buch »Normal war nie der Plan«, das am 03. September 2026 erscheint, begibt sich Angelina Boerger – auch bekannt als Kirmes im Kopf – auf eine Reise durch die Geschichte des Andersseins. Ausgehend von ihrer ADHS-Diagnose zeigt sie: Was wir heute für normal halten, ist nicht naturgegeben. Es ist das Produkt einer Welt, die alles misst, berechnet und auf Leistung trimmt. Um diese Zusammenhänge aufzudecken, blickt die Autorin zurück in die Steinzeit, wo Anderssein überlebenswichtig war, auf aktuelle Debatten rund um den Begriff Neurodiversität. Was bedeutet es im Zeitalter von künstlicher Intelligenz, aus bekannten Mustern auszubrechen?
Im Herbst 2026 bringt Angelina Boerger ihr neues Buch live auf die Bühne. Die Show richtet sich an alle, die sich nicht länger für ihr Anderssein entschuldigen wollen, die verstehen möchten, was hinter dem Begriff Neurodiversität steckt, und die hinterfragen, was gesellschaftlich als »normal« gilt. Hier ist niemand zu viel oder zu wenig, sondern genau richtig.
Theater / Spielstätte
Theaterhaus
Ein Ort, der Kunst und Sport, Kongresse und Musik verbindet. So etwas gibt es nicht? Doch, in Stuttgart ist mit der (Neu)Eröffnung des Theaterhauses 2003 dieser Traum wahr geworden. Die Räume bieten Platz für jedermann. So sucht diese ganz besondere Nutzung des Ortes europaweit nach ihresgleichen.
Im Norden Stuttgarts, genauer im Stadtbezirk Feuerbach nahe dem Pragsattel, wurde Anfang des Jahrtausends ein Kulturzentrum geschaffen. Nachdem stetig wachsende Zuschauerzahlen die Glasfabrik aus allen Nähten platzen ließen, zog das Theater in die Rheinstadthallen. Das Gebäude, das zuletzt der Firma Thyssen als Endfertigungshalle für Baustahl diente, wurde zu einer Kultur- und Sportmetropole umgebaut. Und es hat sich gelohnt. Mehr als 300.000 Besucher kommen jährlich zu den Veranstaltungen. Grund dafür ist auch das vielfältige Programm: Neben großartigen Theaterinszenierungen gibt es auch Pop- und Rockgrößen, sowie die Elite des deutschen Kabaretts zu sehen.
Das besondere Ambiente dieses Veranstaltungsorts lässt das Herz jedes Kulturliebhabers höher schlagen. Das Theaterhaus Stuttgart ist eines der bedeutendsten seiner Art.Werner Schretzmeier gründeste 1985 zusammen mit Peter Grohmann und Gudrun Schretzmeier, das Theaterhauses in Stuttgart Wangen. 2003 zieht das Theaterhaus in das neue Domizil am Pragsattel, im Juni 2004 wird Schretzmeier der Stihl-Preis als Anerkennung für seine erfolgreiche Arbeit verliehen. 2009 wird er mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet, da er „seit über 25 Jahren mit Beharrlichkeit, Sachverstand und großer Risikobereitschaft in Stuttgart eine erfolgreiche Kultureinrichtung geschaffen hat, ein Novum in der Kulturlandschaft Europas“.
Am 21. Januar 2016 erhalten Werner Schretzmeier, Gudrun Schretzmeier und Peter Grohmann die Goldene Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Direkt neben dem Theaterhaus befindet sich das Restaurant der PS!Theatergastronomie Catering & Service GmbH, der angegliederte schöne Biergarten ist bei trockenem Wetter ab April geöffnet. Die Bar im Theaterhaus biete neben Getränken auch kleine Snacks an.
Theaterhaus
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart
- Website: www.theaterhaus.com/theaterhaus