Im Kühlschrank brennt noch Licht oder Lieben Sie Schlager?
Tanztheater Katja Erdmann-Rajski
Im Kühlschrank brennt noch Licht oder Lieben Sie Schlager?
Ein Tanztheater über Einsamkeit in Udo Jürgens’ Liedern. O Solitude I
»Ich spiel ein Lied für alle, die einsam sind.« singt da einer inmitten jubelnder Fans. Einer, der zwar von Zweisamkeit träumt, aber Einsamkeit erlebt. Immer wieder erzählt Udo Jürgens in seinen Songs – selbst in den heitersten Ohrwürmern – von unerfüllter Sehnsucht nach Liebe, von Hoffnungslosigkeit und bedrückender Einsamkeit.
Diesem Ich, das sich da musikalisch zu Wort meldet, das an sich und seinem Leben (ver)zweifelt, geben wir einen realen Körper und erzählen tänzerisch seine Geschichte. Denn das, was die Stimme nicht zu sagen weiß (oder wagt?), vermag nur der Tanz zu zeigen:
Die Geschichte eines Menschen, der aufbegehrt gegen die ehrenwerte Gesellschaft, der aus allen Zwängen fliehen will, aber auch nach 66 Jahren – im Park oder Großstadtgetriebe – noch Ausschau hält nach der Liebe seines Lebens. Und dem nachts allein zuhause dann doch nur noch der Kühlschrank Licht und Wärme schenkt – der Schimmer einer Hoffnung, dass am nächsten Morgen die Sonne wieder aufgehe.
Konzeption/Choreografie/Regie/Musikidee: Katja Erdmann-Rajski
Tanz: Sonia Lautenbacher, Kristina Olearnikova
Licht: Carolin Bock
Musikschnitt: Matthias Schneider-Hollek
Dramaturgie: Ulrich Fleischmann
Theater / Spielstätte
Theaterhaus
Ein Ort, der Kunst und Sport, Kongresse und Musik verbindet. So etwas gibt es nicht? Doch, in Stuttgart ist mit der (Neu)Eröffnung des Theaterhauses 2003 dieser Traum wahr geworden. Die Räume bieten Platz für jedermann. So sucht diese ganz besondere Nutzung des Ortes europaweit nach ihresgleichen.
Im Norden Stuttgarts, genauer im Stadtbezirk Feuerbach nahe dem Pragsattel, wurde Anfang des Jahrtausends ein Kulturzentrum geschaffen. Nachdem stetig wachsende Zuschauerzahlen die Glasfabrik aus allen Nähten platzen ließen, zog das Theater in die Rheinstadthallen. Das Gebäude, das zuletzt der Firma Thyssen als Endfertigungshalle für Baustahl diente, wurde zu einer Kultur- und Sportmetropole umgebaut. Und es hat sich gelohnt. Mehr als 300.000 Besucher kommen jährlich zu den Veranstaltungen. Grund dafür ist auch das vielfältige Programm: Neben großartigen Theaterinszenierungen gibt es auch Pop- und Rockgrößen, sowie die Elite des deutschen Kabaretts zu sehen.
Das besondere Ambiente dieses Veranstaltungsorts lässt das Herz jedes Kulturliebhabers höher schlagen. Das Theaterhaus Stuttgart ist eines der bedeutendsten seiner Art.Werner Schretzmeier gründeste 1985 zusammen mit Peter Grohmann und Gudrun Schretzmeier, das Theaterhauses in Stuttgart Wangen. 2003 zieht das Theaterhaus in das neue Domizil am Pragsattel, im Juni 2004 wird Schretzmeier der Stihl-Preis als Anerkennung für seine erfolgreiche Arbeit verliehen. 2009 wird er mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet, da er „seit über 25 Jahren mit Beharrlichkeit, Sachverstand und großer Risikobereitschaft in Stuttgart eine erfolgreiche Kultureinrichtung geschaffen hat, ein Novum in der Kulturlandschaft Europas“.
Am 21. Januar 2016 erhalten Werner Schretzmeier, Gudrun Schretzmeier und Peter Grohmann die Goldene Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Direkt neben dem Theaterhaus befindet sich das Restaurant der PS!Theatergastronomie Catering & Service GmbH, der angegliederte schöne Biergarten ist bei trockenem Wetter ab April geöffnet. Die Bar im Theaterhaus biete neben Getränken auch kleine Snacks an.
Theaterhaus
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart
- Website: www.theaterhaus.com/theaterhaus