„I just want to be wonderful“

Revue zu Marilyn Monroes 100. Geburtstag

„Happy Birthday Mr. President“ singt Marilyn sanft ins Mikrophon und löst damit eine wahre Hysterie aus. Der bekannte Auftritt zu John F. Kennedys Geburtstag passt perfekt in das Bild, dass stets von dem Filmstar gezeichnet wird: Sie sei ziemlich naiv, etwas dümmlich und unglaublich sexy. Wenige Monate später, mit nur 36 Jahren, stirbt Norma Jean Baker – wie die berühmte Schauspielerin mit bürgerlichem Namen heißt. Um ihren Tod ranken sich bis heute Legenden, selbst ihre Leiche wird noch abgelichtet und die Fotos veröffentlicht. Abbildungen von ihr ziehen sich durch Kunstgalerien und Pop-Art-Plakate, ihre Kleidung und Posen sind Vorbild für immer neue Generationen und Interpretationen. Gefeiert wird Marilyn Monroe bis heute für ihre Schönheit, ihr Charisma und ihren Sex-Appeal. Schaut man hinter die blonde Fassade, sieht man eine Frau, die an ihrer öffentlichen Wahrnehmung beinahe erstickt. Eine Frau, die sich, um dem entgegenzuwirken, immerzu weiterbildet, Schauspielunterricht nimmt, Gedichte schreibt und mit allen Mitteln verzweifelt versucht, auch als Künstlerin ernst genommen zu werden, während sie gleichzeitig lebenslang auf der Suche nach Liebe und Anerkennung ist.

In „I just want to be wonderful“ nähern sich die Regisseurin Malin Lamparter gemeinsam mit ihrem Team der Figur Marilyn Monroe und dem Mensch Norma Jean Baker an und folgen dem Leben und (Nach-)Wirken des ikonischen Filmstars. Gemeinsam feiern wir den 100. Geburtstag von Marilyn Monroe, wie er der Hollywood-Ikone würdig ist.

Theater / Spielstätte

Theaterhaus Stuttgart

Theaterhaus

Ein Ort, der Kunst und Sport, Kongresse und Musik verbindet. So etwas gibt es nicht? Doch, in Stuttgart ist mit der (Neu)Eröffnung des Theaterhauses 2003 dieser Traum wahr geworden. Die Räume bieten Platz für jedermann. So sucht diese ganz besondere Nutzung des Ortes europaweit nach ihresgleichen.

Im Norden Stuttgarts, genauer im Stadtbezirk Feuerbach nahe dem Pragsattel, wurde Anfang des Jahrtausends ein Kulturzentrum geschaffen. Nachdem stetig wachsende Zuschauerzahlen die Glasfabrik aus allen Nähten platzen ließen, zog das Theater in die Rheinstadthallen. Das Gebäude, das zuletzt der Firma Thyssen als Endfertigungshalle für Baustahl diente, wurde zu einer Kultur- und Sportmetropole umgebaut. Und es hat sich gelohnt. Mehr als 300.000 Besucher kommen jährlich zu den Veranstaltungen. Grund dafür ist auch das vielfältige Programm: Neben großartigen Theaterinszenierungen gibt es auch Pop- und Rockgrößen, sowie die Elite des deutschen Kabaretts zu sehen.

Das besondere Ambiente dieses Veranstaltungsorts lässt das Herz jedes Kulturliebhabers höher schlagen. Das Theaterhaus Stuttgart ist eines der bedeutendsten seiner Art.Werner Schretzmeier gründeste 1985 zusammen mit Peter Grohmann und Gudrun Schretzmeier, das Theaterhauses in Stuttgart Wangen. 2003 zieht das Theaterhaus in das neue Domizil am Pragsattel, im Juni 2004 wird Schretzmeier der Stihl-Preis als Anerkennung für seine erfolgreiche Arbeit verliehen. 2009 wird er mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet, da er „seit über 25 Jahren mit Beharrlichkeit, Sachverstand und großer Risikobereitschaft in Stuttgart eine erfolgreiche Kultureinrichtung geschaffen hat, ein Novum in der Kulturlandschaft Europas“.
Am 21. Januar 2016 erhalten Werner Schretzmeier, Gudrun Schretzmeier und Peter Grohmann die Goldene Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.

Direkt neben dem Theaterhaus befindet sich das Restaurant der PS!Theatergastronomie Catering & Service GmbH, der angegliederte schöne Biergarten ist bei trockenem Wetter ab April geöffnet. Die Bar im Theaterhaus biete neben Getränken auch kleine Snacks an.

Theaterhaus
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart