Eröffnungskonzert: SOMMERSERENADE TANGO
VokalWerk Stuttgart e.V. & Cuarteto Rotterdam
Das Eröffnungskonzert der 14. Stuttgarter Chortage 2026 steht ganz im Zeichen eines verführerischen Tangos in einer lauen Sommernacht. Das VokalWerk Stuttgart lädt zu einem Konzertabend ein, der die sinnliche Kraft und emotionale Intensität dieser Musik in den Mittelpunkt stellt. Der Tango ist dabei weit mehr als eine Stilrichtung: Er verkörpert Sehnsucht, Nähe und eine tiefe menschliche Ausdruckskraft, die sich unmittelbar auf Musik und Publikum überträgt.
Im Zentrum des Programms steht Martin Palmeris Misa a Buenos Aires, eine außergewöhnliche Komposition, die die traditionelle Form der Messe mit dem leidenschaftlichen Geist des Tango Argentino verbindet. Dieses Werk vereint musikalische Innovation mit emotionaler Tiefe und eröffnet einen klanglichen Dialog zwischen liturgischer Tradition und südamerikanischer Musikkultur.
Ergänzt wird das Programm durch Werke wie Don’t Cry for Me Argentina und El Tango de Roxanne, die mit bekannten Melodien und dramatischem Ausdruck weitere Facetten des Tangos erlebbar machen und den Abend atmosphärisch verdichten.
Für die authentische Umsetzung arbeitet der Chor mit dem Cuarteto Rotterdam zusammen, deren Bandoneon-Spiel eine zentrale Rolle im Klangbild einnimmt. Als Solisten wirken Ines Lex und Marc Hohnhaus mit, deren musikalische Hingabe und Virtuosität die Ausdruckskraft des Programms maßgeblich prägen.
Dieser Abend verspricht ein intensives Konzerterlebnis, das musikalische Leidenschaft, kulturelle Vielfalt und emotionale Tiefe in einem stimmigen Gesamtkonzept vereint.
Theater / Spielstätte
Theaterhaus
Ein Ort, der Kunst und Sport, Kongresse und Musik verbindet. So etwas gibt es nicht? Doch, in Stuttgart ist mit der (Neu)Eröffnung des Theaterhauses 2003 dieser Traum wahr geworden. Die Räume bieten Platz für jedermann. So sucht diese ganz besondere Nutzung des Ortes europaweit nach ihresgleichen.
Im Norden Stuttgarts, genauer im Stadtbezirk Feuerbach nahe dem Pragsattel, wurde Anfang des Jahrtausends ein Kulturzentrum geschaffen. Nachdem stetig wachsende Zuschauerzahlen die Glasfabrik aus allen Nähten platzen ließen, zog das Theater in die Rheinstadthallen. Das Gebäude, das zuletzt der Firma Thyssen als Endfertigungshalle für Baustahl diente, wurde zu einer Kultur- und Sportmetropole umgebaut. Und es hat sich gelohnt. Mehr als 300.000 Besucher kommen jährlich zu den Veranstaltungen. Grund dafür ist auch das vielfältige Programm: Neben großartigen Theaterinszenierungen gibt es auch Pop- und Rockgrößen, sowie die Elite des deutschen Kabaretts zu sehen.
Das besondere Ambiente dieses Veranstaltungsorts lässt das Herz jedes Kulturliebhabers höher schlagen. Das Theaterhaus Stuttgart ist eines der bedeutendsten seiner Art.Werner Schretzmeier gründeste 1985 zusammen mit Peter Grohmann und Gudrun Schretzmeier, das Theaterhauses in Stuttgart Wangen. 2003 zieht das Theaterhaus in das neue Domizil am Pragsattel, im Juni 2004 wird Schretzmeier der Stihl-Preis als Anerkennung für seine erfolgreiche Arbeit verliehen. 2009 wird er mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet, da er „seit über 25 Jahren mit Beharrlichkeit, Sachverstand und großer Risikobereitschaft in Stuttgart eine erfolgreiche Kultureinrichtung geschaffen hat, ein Novum in der Kulturlandschaft Europas“.
Am 21. Januar 2016 erhalten Werner Schretzmeier, Gudrun Schretzmeier und Peter Grohmann die Goldene Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.
Direkt neben dem Theaterhaus befindet sich das Restaurant der PS!Theatergastronomie Catering & Service GmbH, der angegliederte schöne Biergarten ist bei trockenem Wetter ab April geöffnet. Die Bar im Theaterhaus biete neben Getränken auch kleine Snacks an.
Theaterhaus
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart
- Website: www.theaterhaus.com/theaterhaus