Der Gang vor die Hunde

Szenische Lesung von Erich Kästner mit

Veröffentlicht wurde Kästners autobiografischer Großstadtroman erstmals 1931 in zensierter Fassung unter dem Titel Fabian. Die Geschichte eines Moralisten. Erst 2013 erschien das Meisterwerk in ungekürzter Version als Der Gang vor die Hunde, wie Erich Kästner es ursprünglich genannt hat. Es ist eine Erzählung um Sehnsucht und Suizid, gekaufte und verkaufte Liebe, um das unmoralische Berlin der 30er Jahre, und den zärtlichen Moloch der Moderne. Der äußerst unterhaltsame Abend entführt in eine verrückte Welt, die oft erschreckend aktuell zu sein scheint.

Im Mittelpunkt steht der „Moralist“ Jakob Fabian, promovierter Germanist und Werbefachmann, der sich durch das ausschweifende Nachtleben im Berlin der späten Weimarer Republik treiben lässt. Auch der aufkommende Faschismus wird spürbar, zu dem Kästner zwar eine klare Meinung hatte, den er aber nicht wirklich ernst nahm.

Das Schauspieler:innenpaar Christine Sommer und Martin Brambach hat diese zum Teil rasend komische Gesellschaftssatire mit Künstlerkolleg:innen in Szene gesetzt. Bereichert durch populäre Musik aus Kästners Zeit entführt der äußerst unterhaltsame Abend in eine verrückte Welt, die oft erschreckend aktuell zu sein scheint.

Gruppe / Künstler
Martin Brambach Christine Sommer Jürgen Hartmann Jubril Sulaimon
Band : Saxophon Gitarre Kontrabass, Cathrin Groth Christian Hammer Markus Conrads

Theater / Spielstätte

Theaterhaus Stuttgart

Theaterhaus

Ein Ort, der Kunst und Sport, Kongresse und Musik verbindet. So etwas gibt es nicht? Doch, in Stuttgart ist mit der (Neu)Eröffnung des Theaterhauses 2003 dieser Traum wahr geworden. Die Räume bieten Platz für jedermann. So sucht diese ganz besondere Nutzung des Ortes europaweit nach ihresgleichen.

Im Norden Stuttgarts, genauer im Stadtbezirk Feuerbach nahe dem Pragsattel, wurde Anfang des Jahrtausends ein Kulturzentrum geschaffen. Nachdem stetig wachsende Zuschauerzahlen die Glasfabrik aus allen Nähten platzen ließen, zog das Theater in die Rheinstadthallen. Das Gebäude, das zuletzt der Firma Thyssen als Endfertigungshalle für Baustahl diente, wurde zu einer Kultur- und Sportmetropole umgebaut. Und es hat sich gelohnt. Mehr als 300.000 Besucher kommen jährlich zu den Veranstaltungen. Grund dafür ist auch das vielfältige Programm: Neben großartigen Theaterinszenierungen gibt es auch Pop- und Rockgrößen, sowie die Elite des deutschen Kabaretts zu sehen.

Das besondere Ambiente dieses Veranstaltungsorts lässt das Herz jedes Kulturliebhabers höher schlagen. Das Theaterhaus Stuttgart ist eines der bedeutendsten seiner Art.Werner Schretzmeier gründeste 1985 zusammen mit Peter Grohmann und Gudrun Schretzmeier, das Theaterhauses in Stuttgart Wangen. 2003 zieht das Theaterhaus in das neue Domizil am Pragsattel, im Juni 2004 wird Schretzmeier der Stihl-Preis als Anerkennung für seine erfolgreiche Arbeit verliehen. 2009 wird er mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet, da er „seit über 25 Jahren mit Beharrlichkeit, Sachverstand und großer Risikobereitschaft in Stuttgart eine erfolgreiche Kultureinrichtung geschaffen hat, ein Novum in der Kulturlandschaft Europas“.
Am 21. Januar 2016 erhalten Werner Schretzmeier, Gudrun Schretzmeier und Peter Grohmann die Goldene Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.

Direkt neben dem Theaterhaus befindet sich das Restaurant der PS!Theatergastronomie Catering & Service GmbH, der angegliederte schöne Biergarten ist bei trockenem Wetter ab April geöffnet. Die Bar im Theaterhaus biete neben Getränken auch kleine Snacks an.

Theaterhaus
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart