Das Buch der von Neil Young Getöteten

Ludwig Blochberger

Der Schauspieler Ludwig Blochberger liest aus „Das Buch der von Neil Young Getöteten“ von Navid Kermani, dazu singt und spielt er Songs von Neil Young live auf der Gitarre.

Die emotionale Erzählung entwickelt in der Konzertlesung ihre ganz eigene Dynamik und ist nicht nur etwas für Liebhaber der Musik von Neil Young.

»Das Buch der von Neil Young Getöteten« ist mehr als nur das schönste, klügste, verrückteste Buch, das je über Rockmusik geschrieben wurde – es ist eine Hymne auf das Leben. Mit den berüchtigten Dreimonatskoliken fängt es an – Abend für Abend windet sich die neugeborene Tochter des Erzählers in Krämpfen. Das einzige wirksame Gegenmittel: die Songs von Neil Young. Für Vater und Tochter beginnt eine Reise durch den Kosmos des kanadischen Musikers hin zu den verlorenen Illusionen und flüchtigen Augenblicken des Glücks. Mit leichter Hand verwebt der Schriftsteller Navid Kermani den Alltag einer jungen Familie mit den großen Lebensfragen, und wie nebenbei wird klar, wo noch Splitter vom Paradies zu finden wären: nicht nur in der Musik.

Ludwig Blochberger wird 1982 in Ost-Berlin geboren. Als Wiener Sängerknabe kommt er früh mit klassischer Musik in Berührung. Schon als Jugendlicher steht er im Wiener Burgtheater unter der Regie von Claus Peymann auf der Bühne und spielt 2001 im preisgekrönten TV- Dreiteiler »Die Manns« an der Seite von Armin Mueller-Stahl. Während seines Studiums an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch dreht er bereits für mehrere Fernseh- und Kinoproduktionen, darunter den Oscar gekrönten Film »Das Leben der Anderen«. 2013 verkörpert er in einem Dokudrama den deutschen Bundeskanzler Helmut Schmidt und übernimmt die Rolle des Inspektor Riwal in der Krimireihe »Kommissar Dupin«. In der Neuauflage der Krimiserie »Der Alte« spielt er Kommissar Tom Kupfer (2015-2021). Mit dem Regisseur Hans Neuenfels arbeitet er viele Jahre eng zusammen, zuletzt an der Wiener Staatsoper in »Die Entführung aus dem Serail« (2020-2024). Ende 2024 kann man ihn in der Dokudramaserie »The End of Dreams« als Kommandanten des Konzentrationslagers Auschwitz, Rudolf Höß sehen.

Ludwig Blochberger (Lesung, Gitarre, Gesang)

Spieldauer: ca. 120 Minuten, zzgl. Pause

www.ludwigblochberger.de

Pressestimmen

„Ein wunderbares Musik-, Mystik- und Lebensbuch und ein ästhetisches Wunder.“

Stuttgarter Zeitung

„Am Ende ist dieses schöne, kluge Büchlein ein großes Lob des Spielens – auf der Bühne im Leben.“
Die Zeit

„Eindringlicher, witziger und aufrichtiger hat über die Verwicklungen zwischen Musik und Leben lange keiner mehr geschrieben.“
Süddeutsche Zeitung

Theater / Spielstätte

Theaterhaus Stuttgart

Theaterhaus

Ein Ort, der Kunst und Sport, Kongresse und Musik verbindet. So etwas gibt es nicht? Doch, in Stuttgart ist mit der (Neu)Eröffnung des Theaterhauses 2003 dieser Traum wahr geworden. Die Räume bieten Platz für jedermann. So sucht diese ganz besondere Nutzung des Ortes europaweit nach ihresgleichen.

Im Norden Stuttgarts, genauer im Stadtbezirk Feuerbach nahe dem Pragsattel, wurde Anfang des Jahrtausends ein Kulturzentrum geschaffen. Nachdem stetig wachsende Zuschauerzahlen die Glasfabrik aus allen Nähten platzen ließen, zog das Theater in die Rheinstadthallen. Das Gebäude, das zuletzt der Firma Thyssen als Endfertigungshalle für Baustahl diente, wurde zu einer Kultur- und Sportmetropole umgebaut. Und es hat sich gelohnt. Mehr als 300.000 Besucher kommen jährlich zu den Veranstaltungen. Grund dafür ist auch das vielfältige Programm: Neben großartigen Theaterinszenierungen gibt es auch Pop- und Rockgrößen, sowie die Elite des deutschen Kabaretts zu sehen.

Das besondere Ambiente dieses Veranstaltungsorts lässt das Herz jedes Kulturliebhabers höher schlagen. Das Theaterhaus Stuttgart ist eines der bedeutendsten seiner Art.Werner Schretzmeier gründeste 1985 zusammen mit Peter Grohmann und Gudrun Schretzmeier, das Theaterhauses in Stuttgart Wangen. 2003 zieht das Theaterhaus in das neue Domizil am Pragsattel, im Juni 2004 wird Schretzmeier der Stihl-Preis als Anerkennung für seine erfolgreiche Arbeit verliehen. 2009 wird er mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet, da er „seit über 25 Jahren mit Beharrlichkeit, Sachverstand und großer Risikobereitschaft in Stuttgart eine erfolgreiche Kultureinrichtung geschaffen hat, ein Novum in der Kulturlandschaft Europas“.
Am 21. Januar 2016 erhalten Werner Schretzmeier, Gudrun Schretzmeier und Peter Grohmann die Goldene Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.

Direkt neben dem Theaterhaus befindet sich das Restaurant der PS!Theatergastronomie Catering & Service GmbH, der angegliederte schöne Biergarten ist bei trockenem Wetter ab April geöffnet. Die Bar im Theaterhaus biete neben Getränken auch kleine Snacks an.

Theaterhaus
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart