14. Stuttgarter Flamenco Festival 2024

"Leona" - Cia Olga Pericet

Leona, eine freie Interpretation, inspiriert von La Leona, der berühmten Gitarre von Antonio de Torres, dem ersten Prototyp einer spanischen Gitarre. Auf der Suche nach der Essenz des Flamenco entwickelt Pericet einen Dialog zwischen dem Tier und dem Instrument. Die Künstlerin führt uns durch den Bauprozess dieses Instruments in einem Stück, das 2022 bei der Biennale von Sevilla uraufgeführt wurde, voller Nuancen und poetischer Texturen. Olga Pericet, Gewinnerin des Nationalen Tanzpreises 2018, ist eine große Innovatorin in der Welt des Flamenco, die sich von der Tradition inspirieren lässt, während sie gleichzeitig mit neuen Perspektiven experimentiert, in denen der Flamenco die Kontraste zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit, Dunkelheit und Licht, Verstörung und Schönheit erforscht. Sie ist eine Erneuerin der Darstellung von Flamenco und zieht das Publikum in einen Sog voller Überraschungen, Wendungen und getragen von atemberaubenden Tanz und anspruchsvoller Musik.

Besetzung:

Tanz Olga Pericet, Gitarre: José Manuel León and Alfredo Mesa, Bass: Juanfe Pérez, Percussion: Roberto Jaén, Gesang: Israel Moro / Idee, Künstlerische Leitung, Musik und Choreografie: Olga Pericet / Stage direction: Carlota Ferrer / Originalmusik und Arrangement: José Manuel León, Alfredo Mesa, Juanfe Pérez / Sound space composition Sandra Vicente / Lighting design Gloria Montesinos / Sound Ángel Olalla / Machinery Oscar Alonso / Costume design Pericet, Ferrer / Kostüm: Maribel Rodríguez, Núria Dorado / Foto: Paco Villalta / Executive production Miquel Santin / Distribution Peineta Producciones

Theater / Spielstätte

Theaterhaus Stuttgart

Theaterhaus

Ein Ort, der Kunst und Sport, Kongresse und Musik verbindet. So etwas gibt es nicht? Doch, in Stuttgart ist mit der (Neu)Eröffnung des Theaterhauses 2003 dieser Traum wahr geworden. Die Räume bieten Platz für jedermann. So sucht diese ganz besondere Nutzung des Ortes europaweit nach ihresgleichen.

Im Norden Stuttgarts, genauer im Stadtbezirk Feuerbach nahe dem Pragsattel, wurde Anfang des Jahrtausends ein Kulturzentrum geschaffen. Nachdem stetig wachsende Zuschauerzahlen die Glasfabrik aus allen Nähten platzen ließen, zog das Theater in die Rheinstadthallen. Das Gebäude, das zuletzt der Firma Thyssen als Endfertigungshalle für Baustahl diente, wurde zu einer Kultur- und Sportmetropole umgebaut. Und es hat sich gelohnt. Mehr als 300.000 Besucher kommen jährlich zu den Veranstaltungen. Grund dafür ist auch das vielfältige Programm: Neben großartigen Theaterinszenierungen gibt es auch Pop- und Rockgrößen, sowie die Elite des deutschen Kabaretts zu sehen.

Das besondere Ambiente dieses Veranstaltungsorts lässt das Herz jedes Kulturliebhabers höher schlagen. Das Theaterhaus Stuttgart ist eines der bedeutendsten seiner Art.Werner Schretzmeier gründeste 1985 zusammen mit Peter Grohmann und Gudrun Schretzmeier, das Theaterhauses in Stuttgart Wangen. 2003 zieht das Theaterhaus in das neue Domizil am Pragsattel, im Juni 2004 wird Schretzmeier der Stihl-Preis als Anerkennung für seine erfolgreiche Arbeit verliehen. 2009 wird er mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet, da er „seit über 25 Jahren mit Beharrlichkeit, Sachverstand und großer Risikobereitschaft in Stuttgart eine erfolgreiche Kultureinrichtung geschaffen hat, ein Novum in der Kulturlandschaft Europas“.
Am 21. Januar 2016 erhalten Werner Schretzmeier, Gudrun Schretzmeier und Peter Grohmann die Goldene Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.

Direkt neben dem Theaterhaus befindet sich das Restaurant der PS!Theatergastronomie Catering & Service GmbH, der angegliederte schöne Biergarten ist bei trockenem Wetter ab April geöffnet. Die Bar im Theaterhaus biete neben Getränken auch kleine Snacks an.

Theaterhaus
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart